Holzaktion 2024

Es begab sich aber zu der Zeit (Samstag, 2.12.23), dass ein Gebot von Nick
Ruttloff an die Juma ausging, dass er Brennholz übrighätte und man ihm helfen
könne, dieses zur DAV-Halle zu transportieren. Man sollte der Hintergründe
wegen erläutern, dass der Betrieb, bei dem Nick arbeitete, eine ehemalige
Mühle umfasste. Ein größerer Haufen alter Balken lagerte dort nun schon seit
längerem hinterm Hause und sollte nun noch eine letzte Verwendung als
Brennholz zum Grillen etc. für die DAV-Halle bekommen. Ein par Helfer brachen
also in aller Frühe auf, um Nick mit dem Zug entgegenzufahren, für welchen der
Kälteeinbruch dieser Tage eine gewisse Verspätung bedeutete. Schließlich
schaffte der tapfere Trupp es aber durch Schneegestöber zur ehemaligen Mühle
zu gelangen, nur um dort zu bemerken, dass sich das Tor zum Grundstück auf
Grund Vereisung nicht von außen öffnen ließ. Doch auch dieses Hindernis
wurde umgangen und schließlich konnten fleißig Balken aufgeladen werden, die
anschließend überraschend professionell auf dem Anhänger gesichert wurden.
Wieder in Freiburg angekommen lieh man sich im Obi eine elektrische
Kettensäge aus und besorgte kulinarische Verpflegung. Als nun aber die ersten
Balken zum Sägen bereit im Garten der Halle standen, stellte sich heraus,dass
eine Fahrradkette in Punkto Schärfe der Kettensäge wohl in nix nachstand und
sich das arme Gerät eher durch das Holz brannte, als dass hier vom Sägen die
Rede wäre. Es ging also zurück zum Obi.
Da die Kette im Laden nicht gewechselt werden konnte, wurde die Säge
kurzerhand in eine Kappsäge umgetauscht. Die Obi Mitarbeiter waren hierbei
äußerst freundlich und kulant. Es stellte sich im Endeffekt heraus, dass dies
wohl sowieso das bessere Gerät für den Zweck war, denn das Holz ging durch
wie Butter und trotz weiterer Verstärkung aus der Juma kam man kaum mit
dem Stapeln hinterher. Möglicherweise wurde die Effizient auch durch diverse
kleinere Schneeball-Kreuzfeuer beeinträchtigt. Nachdem schlussendlich alle
Balken „zerhackstückelt“ und unterm Vordach aufgestapelt waren, klang der
Tag entspannt mit noch etwas Klettern aus.

Text: Fabian Jenne